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Obst- und Gartenbau, sowie die Landschaftspflege haben eine lange Tradition in Reit im Winkl.


Bereits am 22.11.1925 versammelte sich eine große Zahl von Bürgern, um einen Obstbauverein zu gründen. Hauptzweck war, den heimischen Obstbau zu fördern und man schloss sich dem Bezirksverband Traunstein an. Die Wahl zum 1. Vorstand fiel auf Josef Mühlberger, Rottmeister, und fünf weiteren Vorstandsmitgliedern. 2 Monate später wurde noch Valentin Hörl zum Baumwart ernannt. Hauptaufgabe war das Pflanzen von jungen Apfel- und Zwetschgenbäumen. An den oft kahlen Hauswänden empfahl man Birnensorten zu pflanzen, da sie im Freiland kaum Ertrag brachten und oftmals sogar erfroren. Ab 1936 wurde dem heimischen Obstbau mehr und mehr Gewicht beigemessen. Die Schulen wurden von staatlicher Seite mit Vorträgen einbezogen. Schädlingsbekämpfung fand nach den Richtlinien der Reichsverordung statt. Mit 111 Mitgliedern war der Gartenbauverein Reit im Winkl 1937 der größte im Bezirk.

All die Mühe wurde dabei auf den Ertrag gelegt, um die "Ernährungslage" zu sichern. Auch der Blumenschmuck fand dabei immer mehr Berücksichtigung. Sogar zur Kriegszeit 1940, regte Hörl an, "mehr Blumen am Haus und im Garten zu pflanzen, wenn man auch dadurch um ein paar Schubkarren Gras ärmer wird". 1951 sprach Bezirksinspektor Stadler anerkennende Worte zur Tätigkeit des Vereins. Mit seinen 167 Mitgliedern, nannte er den Gartenbauverein Reit im Winkl als den stärksten Verein des Landesverbandes.


Josef Mühlberger trat 1953, 76 jährig, nach 28 Jahren als 1. Vorstand zurück und wurde zum Ehrenvorstand ernannt. Baumwart Hörl legte bereits 1952 sein Amt nieder. Die neue Vorstandschaft mit Michael Wolfenstetter konnte an die vergangenen Jahre nicht mehr anknüpfen. Die Mitgliederzahl schwand von Jahr zu Jahr. Die heimische Obsternte war immer weniger gefragt und so kam es am 22.4.1976 zur Auflösung des Vereins.

Baumpflanzung am Kindergarten 1989

 

 

Nach 6-jähriger Pause wurde auf Betreiben vom 1. Kreisvorsitzenden Reimund Richly am 5.10.1982 ein neuer Gartenbauverein gegründet. Zum 1. Vorstand wurde Georg Schlechter gewählt. Eine wichtige Aufgabe war der Blumenschmuck, die Pflege der Obstbäume und die Verwertung von Gartenabfällen. Am 20.05.1987 legte Georg Schlechter aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. Die Mitgliederzahl betrug 211 Personen.

 

Als neuer Vorsitzender wurde Franz Klauser gewählt. Er war bis 1999 in diesem Ehrenamt tätig. Hauptziel in dieser Zeit war, versiegelte Parkflächen wieder öffnen, Pflanzpläne für Neubauten, Begrünung im Ort durch Laubbäume, Sträucher und Neupflanzung von Obstbäumen sowie der Blumenschmuck.

Am 15.4.1999 wurde Mirko Thiele zum 1. Vorstand gewählt. Er übernahm den Gartenbauverein mit 262 Mitgliedern und widmet sich seitdem mit der Vorstandschaft dem Blumenschmuck und der Bepflanzung des Maibaumbeetes. Auch eine Streuobstwiese wurde geschaffen.

Franz Klauser, Ortsheimatpfleger

 

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 04.04.2019

Anwesende Personen: 44

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte 1. Vorsitzende Christina Robok 44 Mitglieder und Gäste begrüßen. Besonders begrüßte sie den 3. Bürgermeister Max Weiss und den Referenten Markus Breier.

Christina Robok verwies an ein Ratespiel mit 6 Station von verschiedenen Pflanzen, bei dem es schöne Preise zu gewinnen gab.

In ihrem Rechenschaftsbericht führte Vorsitzende Christina Robok die Arbeiten des vergangenen Jahres auf. Es fanden Vorstandssitzungen statt, ferner wurden Versammlungen des Kreisverbandes besucht.

Sehr gut angenommen wurde auch der Vereinsausflug zur Wieskirche und nach Hohenschwangau.

Die Aktion Zamrama im Bereich der Bundesstrasse von Entfeldener Mühle bis zum Wasserfall wurde wieder durchgeführt.

5 Termine am Maibaumbeet mit 40 Stunden wurden wieder durch freiwillige Helfer bewältigt.

Der Verein beteiligte sich auch beim Ferienprogramm der Gemeinde mit der Herstellung von Seifen und Badezusätzen.

Es folgte der Kassenbericht von Helma Treml.

Der Höhepunkt des Abends war der Vortrag des Kreisfachberater Markus Breier

über “Bienenfreundlicher Balkon und Garten“.

Weiter gab Chrisina Robok einen Ausblick auf dieses Jahr.

Die Aktion Zamrama findet, sowie es die Schneeverhältnisse erlauben, wieder statt.

Ferner wird von Baumwart Christian Hartmann ein Bauschneidekurs durchgeführt.

Am 26. Juni ist dieses Jahr ein Vereinsauflug nach Weihenstephan zum Sichtungsgarten und ein Besuch in Freising geplant.

Anschließend war noch die Preisverteilung des Ratespiels.

Abschließend bedankte sich Christina Robok bei allen Anwesenden und jeder durfte sich einen Blumenstock mitnehmen.

 

 

 

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 06.April 2018

Anwesende Personen: 48

Zur gut besuchten Jahreshauptversammlung konnte 1. Vorsitzende Christina Robok 48 Mitglieder und Gäste begrüßen.

Christina Robok berichtete über die sehr gut gelungene Umgestaltung des Maibaumblumenbeetes in ein Staudenbeet.

Ferner kündigte sie die von Baumwart Christian Hartmann durchgeführte Bestellung für Obstbäume, Saatgut für Blumenwiese „Mössinger Sommer“ und von Hummelvölkern an. Ein Baumschneidekurs findet auch wieder statt.

Es folgte der Kassenbericht, den Rita Auer stellvertretend für Helma Treml vorlas.

Anschließend folgte von Christina Robok der Ausblick auf den Vereinsausflug am 12.Juni 2018 mit Besuch der Wieskirche und Schloss Neuschwanstein.

Florian Weindl von der Touristinformation sprach über den geplanten „4 Elemente Weg der Erkenntnis" er soll ein spiritueller Pfad der Ruhe, der Erholung und des Genusses sein.

Danach referierte Andreas Zitzmann, Gartenbauingenieur mit interressanten Bildern über Beet- und Balkonpflanzen.

Es folgte der Hobbygärtner aus Blindau, Florian Heigenhauser mit seinen Ausführungen über Gemüseanbau auf einem Hügelbeet.

Zum Schluss bedankte sich Christina Robok bei allen Anwesenden für den Besuch

und jeder durfte sich noch ein Tomatenpflänzchen mitnehmen.

 

 

42 Obstbäume für Reit im Winkl

Verein für Gartenbau und Landschaftspflege

42 Obstbäume wurden dieses Frühjahr über den Gartenbauverein Reit im Winkl bestellt. Stellvertretend für Alle, die einen neuen Baum im Garten haben, waren wir bei Anton Priwitzer. Hier entsteht seit mehreren Jahren ein Obstbaumspalier mit verschiedenen Obstsorten. Dieses Jahr wurde ein Apfelbaum der Sorte ‚Jakob Fischer‘ und eine Zwetgsche der Sorte ‚Schöneberger‘ gepflanzt. Die Bäume sind zwei Jahre alt und haben pro Pflanze 18,00 Euro gekostet. Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass die Veredelungsstelle über der Erde bleibt und der Wurzelballen durch ein Drahtgitter vor Wühlmäusen geschützt wird.

Welcher Obstbaum ist für welchen Standort geeignet, kann ich die Bäume als Spalierbäume erziehen, was muss ich beim Pflanzen beachten und welche Bäume gedeihen im Reit im Winkler Klima am besten? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Christian Hartmann. Als gelernter Zierpflanzen-Gärtner und Baumwart des Vereins, steht er gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Wer Interesse hat, im eigenen Garten einen Obstbaum zu pflanzen, der Verein für Gartenbau und Landschaftspflege führt auch im nächsten Frühjahr wieder eine Sammelbestellung durch.

Weitere Informationen über:

Verein für Gartenbau und Landschaftspflege

info@gartenbauverein-reitimwinkl.de

www.gartenbauverein-reitimwinkl.de

 

 

Präriestauden und Gräser, neue Umrahmung für den Maibaum


Verein für Gartenbau und Landschaftspflege


Im Herbst 2016 stand der Beschluss fest, das Beet am Maibaum soll von einer einjährigen
Sommerpflanzung in eine dauerhafte Staudenpflanzung umgewandelt werden. Etwa 40 m2 aufgeteilt
auf 3 Beete bieten jetzt einer bunten Mischung aus Stauden und Gräsern Platz. Die beiden Beete auf
der Straßenseite beinhalten Präriestauden in warmen Farbtönen, u.a. Sonnenbraut, Taglilie,
Flammenblume, Sonnenhut, Ruten Hirse und Diamantgras. Als einjährigen Ausreißer, der sich
aussäen soll haben wir Eisenkraut gepflanzt. Im langgezogenen Beet Richtung Touristinfo finden sich
Sonnenhut, Schafgarbe, Scheinsonnenhut, Taglilie und Rasenschmiele. Die Farbtöne und
Pflanzenarten ähneln den beiden oberen Beeten, dadurch ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild.
In der ursprünglichen Sommerbepflanzung waren bereits einige mehrjährige Pflanzen vorhanden,
diese haben zum großen Teil Wiederverwendung gefunden.
Der Gartenbauverein bedankt sich bei allen, fleißigen Helfern die beim Abräumen der Beete und
beim Pflanzen dabei waren. Wer mehr über die einzelnen Stauden erfahren möchte (Pflege,
Rückschnitt, Blühaspekt etc.) ist herzlich eingeladen: 1. Juni, 18.00 Uhr, am Maibaum findet der erste
Pflegedurchgang statt, dort beantworten wir gerne Fragen, wir freuen uns natürlich auch immer über
Mithilfe.
Wir weisen auf unseren Vereinsausflug am 20. Juni hin, Anmeldung im Reisebüro Haberhauer. Auf
dem Programm steht unter anderem ein Besuch bei Gartenbäuerin Franziska Lohr in Wurmannsquick
und zu Baumann Senf, nach Kirchweidach.
Weitere Informationen über:
Verein für Gartenbau und Landschaftspflege
info@gartenbauverein-reitimwinkl.de
www.gartenbauverein-reitimwinkl.de

 

 

 

 

Verein für Gartenbau und Landespflege | info@gartenbauverein-reitimwinkl.de

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